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Waldgottesdienst, Eglingen, 11.07.2015

Waldgottesdienst 2015 in Eglingen

``Alles oder Nichts!``

„Alles oder nichts“ war das Thema des Waldgottesdienstes, den die Nürtinger Adventgemeinde mit den anderen Adventgemeinden im Bezirk feierte. Der Tag begann mit einem lebendigen Gottesdienst, der sowohl Zeit zum Austausch in Gesprächsgruppen, als auch Gelegenheit zum Singen und lauschen einer Predigt bot.

In den Gesprächsgruppen wurde deutlich: Jeder Mensch ist ein Missionar. Der Unterschied zwischen den Menschen besteht darin, was sie vermarkten. Und hier reicht die Latte von Getränken, über Restaurants, Videos, Erziehungsmodelle, Denkarten bis hin zum Glauben.

Daniel Heibutzki, der eingeladene Sprecher des Vormittags, sprach in diesem Zusammenhang über „Alles oder nichts“. Die Erfahrung, die Naämann mit Gott machen durfte. Alles, das hatte der hochdekorierte aramäische Militärstratege erlebt, bedeutet Leben, Zufriedenheit und göttlicher Friede — damit kann offensichtlich kein Getränk oder Video auf Youtube mithalten. Diese Erfahrung kam allerdings erst kurz vor dem Aus. Er war Leprakrank und somit offen, auch den Feind, also die Israeliten, um Hilfe zu bitten. Dort fand er nicht nur Gesundheit, sondern auch den lebendigen Gott. Eine ähnliche Geschichte wie die packende Lebensgeschichte Louis Torres, ein ehemaliger Bassspieler von Bill Hayley („Rock around the clock“). Der Bassist erlebte das Facettenreichtum des Lebens und propagierte es auch selbst. Doch dann merkte er, durch das Beispiel seiner Brüder, wie kurz der eigene Lebensstil doch angebunden war. Heute ist Louis Torres Prediger der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA.

Dem gemeinsamem Essen folgte eine kreative Vertiefung. Neun Personen hatten sich vorbereitet, um in interaktiver Weise Impulse zu setzen, wie man Glauben weitergeben kann. Hier wurde gemeinsam gesägt, Fragen gefunden, diskutiert und reflektiert. Und, wie eine Teilnehmerin lobte, alles war gut zusammengefasst. Ein geballtes Feuerwerk.

Mit einem vollen Koffer gingen die Teilnehmer dann nach Hause. Viele Eindrücke, viel Sonne, viele Gespräche und Ermutigung für den eigenen Lebenspfad, der manchmal doch recht verworren ist. Die Frage des Waldgottesdienstes wird viele noch bereichern: Womit missioniere ich? Kurz gesagt: Es hat sich gelohnt!